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Wie sollen wir in Zukunft mobil sein?

Empfehlungen des Jugendklimagipfels

Hundert Jugendliche aus ganz Europa kamen in Friedrichshafen zusammen, um Lösungen für ein globales Problem zu finden. "Auch Kleinigkeiten können Großes bewirken", sagt Franziska Maier, Organisatorin des Europäischen Jugendklimagipfels 2011.

Mehr Busverbindungen zwischen Stadt und Land

Im Ausschuss "Transport and Tourism" konzentrierten sich die Jugendlichen auf Themen wie nachhaltige Städteplanung und umweltfreundliche Möglichkeiten für Pendler und Reisende. In ihren Resolutionen fordern sie unter anderem einen Ausbau von Park-and-ride-Systemen sowie mehr Busverbindungen für einen besseren Anschluss der ländlichen Regionen.

Ein Ticket für ganz Europa

Mit einer "Eurocard" sollen wir zukünftig in allen EU-Ländern Bus und Bahn nutzen dürfen. Für private Unternehmen soll es einfacher werden, in den öffentlichen Transport- und Nahverkehr zu investieren. Und wenn Bus und Bahn nicht bis vor die Haustür kommen, dann zieht die Haustür eben Richtung Haltestelle. "Mehr neue Wohngebäude in der Nähe wichtiger Verkehrsknotenpunkte", lautet die Empfehlung des Ausschusses an Städteplaner.

Weniger CO2-Ausstoß auf kurzen Strecken

Es muss ja nicht gleich eine ganze Stadt neu gebaut werden. Mehr Fahrradwege sowie Fahrradparkplätze in den Städten können auch dazu beitragen, dass Bewohner statt ins Auto lieber aufs Fahrrad steigen. Alle Beschlüsse des Jugendklimagipfels wurden in einem 21-seitigen Papier zusammengefasst und Kuratoren, Förderern, regionalen Politikern sowie Vertretern des Europäischen Parlaments überreicht.

Foto: Monica Mantovani